- Malik Beasley ist nicht länger Ziel einer Bundesuntersuchung.
Nach Gesprächen mit der Staatsanwaltschaft im Eastern District of New York gaben seine Anwälte Entwarnung. - Der Vorwurf bezog sich auf auffällige Prop Bets.
Wetten rund um Beasleys Statistiken hatten im Januar 2024 rote Flaggen bei Buchmachern ausgelöst. - Schwerer Karriereknick durch die Ermittlungen.
Ein Dreijahresvertrag über 42 Millionen Dollar bei den Pistons zerplatzte im Sommer. - Jetzt wieder Interesse aus der Liga.
Neben den Pistons und Pacers sollen auch Knicks und Cavaliers an ihm dran sein. - Beasley kam 2024/25 stark zurück.
Er legte 16,3 Punkte im Schnitt auf und brach den Dreier-Rekord der Pistons. - Trotz Entlastung bleiben finanzielle Probleme.
Unbezahlte Mieten, offene Kredite und Klagen belasten den 28-Jährigen weiterhin.
Beasley von Verdacht entlastet
Nach Monaten der Unsicherheit ist es offiziell: Malik Beasley ist nicht länger ein Ziel der Bundesuntersuchung rund um Wettbetrug im Basketball. Seine Anwälte Steve Haney und Mike Schachter bestätigten, dass die Ermittler im Eastern District of New York ihn nach intensiven Gesprächen von der Liste gestrichen haben.
Der Verdacht entstand, nachdem Sportwettenanbieter ungewöhnlich hohes Einsatzvolumen bei Beasley-spezifischen Prop Bets gemeldet hatten. Im Fokus stand ein Spiel am 31. Januar 2024, als die Quoten auf weniger als 2,5 Rebounds plötzlich einbrachen – Beasley aber sechs Rebounds holte. Ein Beweis für Fehlverhalten wurde nie gefunden. Sein Anwalt Haney betonte:
Monate nach Beginn dieser Untersuchung bleibt Malik ohne Anklage und ist kein Ziel mehr.
Karriere unterbrochen – Marktwert gesunken
Die Ermittlungen trafen Beasley zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Nur einen Tag vor Beginn der Free Agency 2025 platzte sein geplanter Vertrag mit den Detroit Pistons über drei Jahre und 42 Millionen Dollar. Auch andere interessierte Teams legten Verhandlungen sofort auf Eis.
Sportlich hätte er die Basis dafür gehabt: Beasley beendete die Saison 2024/25 mit 16,3 Punkten pro Partie und stellte mit 319 Dreiern einen neuen Franchise-Rekord in Detroit auf. Zudem wurde er Zweiter beim Voting zum Sixth Man of the Year.

Nun ist er als Free Agent verfügbar – allerdings deutlich günstiger. Bei einer Rückkehr nach Detroit könnte er maximal 7,2 Millionen Dollar pro Jahr verdienen. Ein herber Rückschlag für einen Spieler, der kurz zuvor noch auf dem Sprung zum Multimillionen-Deal stand.
Neue Chancen – alte Probleme
Die Entlastung bringt Beasley immerhin wieder ins Gespräch. Laut Berichten zeigen die New York Knicks und Cleveland Cavaliers Interesse, während Detroit und Indiana weiterhin Optionen bleiben. Doch viele Teams haben ihren Kader bereits gefüllt, sodass ihm wohl nur Kurzzeitverträge bleiben.
Parallel dazu kämpft der 28-Jährige mit finanziellen Altlasten. Neben offenen Mietforderungen von über 20.000 Dollar wurde er zuletzt wegen nicht gezahlter Kredite und Dienstleistungen verklagt. Auch frühere Urteile über Millionenforderungen lasten auf ihm.
Obwohl er sportlich wieder durchstarten könnte, bleibt sein Image beschädigt. Für Beasley bedeutet die nächste Vertragsunterschrift daher nicht nur einen Neuanfang auf dem Parkett, sondern auch die Chance auf Stabilität abseits des Spielfelds.

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