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Macaus Wirtschaft bleibt abhängig von Casino-Steuern

  • Gaming-Steuern steigen leicht an.
    Von Januar bis Juli 2025 nahm Macau umgerechnet 6,64 Mrd. US-Dollar ein – ein Plus von 3,4 %.
  • Juli brachte den Schub.
    Allein dieser Monat brachte rund 1 Mrd. US-Dollar an Steuern, fast 19 % mehr als im Vorjahr.
  • Budget-Ziele fast erreicht.
    60 % des Jahresziels sind schon nach sieben Monaten geschafft.
  • Hohe Abhängigkeit von Casinos.
    86 % der gesamten Staatseinnahmen stammen direkt aus Gaming-Steuern.
  • 40 %-Abgabe auf GGR.
    Macau hat eine der weltweit höchsten Steuerquoten auf Casinoumsätze.
  • Boom-Zeiten bleiben aus.
    Das Wachstum ist stabil, aber noch immer unter dem Niveau vor der Pandemie.
  • Diversifizierung bleibt Herausforderung.
    Trotz Druck aus Peking bleiben Casinos die Lebensader der Stadt.
Redakteur Simon
Redakteur
Redakteur Enrico
Geprüft durch
  • Enrico Kierakow
Veröffentlicht

27.08.2025

Aktualisiert

27.08.2025

Stabile Einnahmen mit Ausreißern nach oben

Von Januar bis Juli 2025 flossen 53,4 Mrd. Pataca (6,64 Mrd. US-Dollar) an Gambling-Steuern in die Staatskasse. Damit liegt Macau leicht über dem Vorjahr (+3,4 %) und hat bereits mehr als die Hälfte des Jahresziels erreicht. Für die Regierung ist das ein Signal der Stabilität, auch wenn die großen Sprünge fehlen.

Der Juli jedoch stach heraus: Mit 8,11 Mrd. Pataca (1 Mrd. US-Dollar) Steuereinnahmen legte der Monat um fast 19 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Getrieben wurde dieser Anstieg durch ein Bruttospielergebnis von 22,1 Mrd. Pataca – das beste seit Anfang 2020. Marktbeobachter kommentierten:

Selbst kleine prozentuale Zuwächse haben in Macau Milliardenwirkung.

Denn bei einer Steuerquote von 40 % bedeutet schon moderates Wachstum enorme Zuflüsse in den Haushalt.

Macaus Abhängigkeit vom Casino-Geschäft

Gaming-Steuern machten in den ersten sieben Monaten 86,3 % der gesamten Staatseinnahmen aus – ein Wert, der Macaus einseitige Abhängigkeit deutlich unterstreicht. Öffentliche Projekte, soziale Leistungen und selbst Teile der Infrastruktur werden fast ausschließlich über Einnahmen von Casinos finanziert.

Zwar drängt Peking auf mehr wirtschaftliche Vielfalt, doch die aktuelle Entwicklung zeigt: Ohne die Branche wäre die Sonderverwaltungszone kaum handlungsfähig. Erste Schritte in Richtung Tourismus und Kulturprojekte wurden von den Konzessionären gestartet, doch der Effekt bleibt bislang überschaubar.

Für Anleger ist diese Abhängigkeit Fluch und Segen zugleich. Einerseits sorgt die Steuerbasis für verlässliche Mittel, andererseits macht sie Macau extrem anfällig für Schwankungen bei Besucherzahlen und Spielvolumen.

Ausblick: Solide, aber nicht spektakulär

In den ersten sieben Monaten lag Macaus Bruttospielertrag bei 140,9 Mrd. Pataca (17,5 Mrd. US-Dollar) – ein Anstieg von 6,5 %. Doch im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie bleibt ein Abstand von fast 20 %. Die glorreichen Zeiten mit Rekordumsätzen sind also noch nicht zurück.

Mit den starken Sommermonaten im Rücken rechnet die Regierung dennoch mit einem stabilen Jahresabschluss. Der Kurs lautet: keine Explosion, aber stetiger Aufbau. Für eine Stadt, die extreme Ausschläge gewohnt ist, könnte genau diese Berechenbarkeit das wichtigste Signal sein.

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